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Mit ‘Leib’ getaggte Artikel

Demente strecken all ihre Sinne und ihre Aktivität nach uns aus und wollen eingebunden werden (dauerndes Fragen, Nachlaufen, lautliche Äußerungen, Anfassen, Blick auffangen). Dass für sie so etwas wie “wechselseitige Einleibung” (Hermann Schmitz) nicht mehr selbstverständlich ist, wird gespürt. Und zwar als Angst, im Sinne eines gehinderten “Weg!” (Schmitz). Wenigstens ist das in einer bestimmten [...]

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Immer noch ohne Waffen. In der Systemtheorie Luhmannscher Bauart sind bspw. Genuss, Existenz, Leiden, die religiöse “Erfahrung” von Transzendenz, jenseits von Sinn. Beim Luhmann-Schüler Peter Fuchs erfahren wir: Natur ist das Sinnlose. Wohl wahr, wenn wir den Sinnbegriff der Theorie Sozialer Systeme zugrunde legen: Differenz von Aktualität und Möglichkeit. Wir beobachten sinnförmig, wenn wir mit [...]

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In den Suchen zu meiner Seite taucht oft in immer wieder neuen Varianten die Frage auf, ob Demenzpatienten böse werden. Ich antworte juristisch: Kommt drauf an. Aber eher nicht. Es gibt Fälle, in denen die Grundgestimmtheit eines Menschen durch die Demenz ins völlige Gegenteil verkehrt wird, doch meistens verstärkt sie sich durch die Demenz eher [...]

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Was sei denn heute noch Natur? Ist doch alles menschengemacht hier! Die angebliche Buchenwald-Idylle, die knorrigen Eichen – Ergebnisse menschlicher Eingriffe. Lieblich duftende Deichgräser, sanfte Hügelchen, weidende Schafe – Hochwasserschutz und Landwirtschaftsindustrie. So unisono die Heimatschützer alten Schlags und die abgewichsten Lautsprecher des Fortschritts. Nachdem diese und ihresgleichen wieder und wieder Natur diskreditiert und dann [...]

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Im Gespräch mit einem katholischen Geistlichen und einer Ordensschwester: Nach dem Tod ginge es definitiv weiter. Ich: Aber alle Wahrscheinlichkeit spricht doch dagegen. Das mir zugehörige, mich sogar ausmachende leibliche Erleben beruht doch auf dem “Durchzug der Elemente” (Paracelsus) durch eine bestimmte Konfiguration von etwas, das ich als meinen Leib spüre. Beide versichern mir, das [...]

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heißt es in einem der schönsten deutschen Volkslieder: Ade zur guten Nacht. Die Gesänge bei YouTube sind scheußliches Geschmalze, deshalb hier die Instrumentalversion: Dass Schönheit zum Lieben (nicht nur: zur Geilheit) bringen kann, wird heute kaum mehr verstanden. Jüngere Leute von heute wollen nur zweierlei kennen: überwältigenden (in des Wortes doppelter Bedeutung) Sex – Abreagieren [...]

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Die iPhone-Fetischisten, Electroliebhaber, die Modemenschen und die jungen sonnenbebrillten Träger asymmetrischer Frisuren – sie alle bewegen sich in der Großstadt so naiv und tumb wie ein Bauer auf dem Dorfanger. Einst gab es ein Bewusstsein in der Stadt, dass fortgeschrittene Zivilisation sich auch in Umgangsformen zeigen müsse: Grüßen, Ausweichen, Vortritt lassen, Hut ziehen, aufmerksam sein [...]

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Jesus rettet die Jünger nicht aus wirklicher Gefahr, ihnen kann ja nichts passieren, weil er bei ihnen ist. Sie sind seine Jünger auch, weil sie das wissen und sie haben Angst, weil sie es nicht in jeder Minute ihres Lebens wissen. Jeder harte Windstoß wird ihnen dann ein “Vielleicht ist es nicht wahr.”. Jesus nimmt [...]

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Einigermaßen ungeduldig warte ich auf Forschungsergebnisse, die besagen, dass der Geschmack von Obst und Gemüse konventioneller Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten nicht schwächer, sondern im Gegenteil stärker geworden ist. Sie liegen vielleicht schon in den Schubladen der Fortschrittler dieses Landes und bei ihrem Auftauchen werden die ganzen neo-, post- und was weiß ich noch Linken [...]

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Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Demente im Heim. Den ganzen Tag tappern sie durch die Gänge. Eine kaum nachvollziehbare Unruhe treibt sie und die Angst sitzt ihnen im Nacken, dass sie immer weniger zurechtkommen. Sie müssen sich wieder und wieder aufraffen, doch Wände stürzen auf sie ein, der Fußboden rutscht, Abgründe klaffen vor ihnen – expressionistische Malerei ist putzig dagegen. [...]

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